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Mitgliedervollversammlung am 17. Oktober 2011
Bericht des Vorsitzenden
Der Mitgliederbestand des Vereins gestaltete sich seit der letzen Wahl wie folgt:
- 31.12 2007: 746 - 31.12.2008: 784 - 31.12.2009: 810 - 31.12.2010: 796 - 31.10.2011: 810
Im Jahresdurchschnitt 2007 bis 2011 erfolgten jeweils 80 – 100 Aufnahmen, allerdings auch Kündigungen, Ummeldungen und auch einen ganzer Teil an Ausschlüssen wegen Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages.
Die Zahlungsmoral der Mitglieder ist relativ gut. Allerdings müssen bei einem Teil der Mitglieder Mahnschreiben wegen Nichtzahlung der Rechnung und / oder wegen Rücklastschriften erfolgen. Dies bindet leider einen Teil der eh schon knappen Ressourcen von Frau Süring.
In mehreren Fällen musste sogar der Rechtsanwalt eingeschaltet werden, um die Zahlung des Mitgliedsbeitrages durchzusetzen. Oft erfolgen Kündigungsschreiben, in denen besondere Gründe genannt werden, warum man die Kündigungsfrist nicht einhalten kann oder es wird gleich fristlos gekündigt. Auch hier wird unnötig viel Arbeitszeit benötigt hinsichtlich der Antwortschreiben und der weiteren Bearbeitung. Hinsichtlich einzelner Fälle erfolgt auch Beratung im Vorstand, ob eine vorfristige Beendigung der Mitgliedschaft genehmig wird.
Rund 40 % der Mitglieder haben eine Rechtschutzversicherung. Dies liegt gut im Landesdurchschnitt.
Damit sind wir einer der wenigen Vereine in Thüringen, die ihre Mitgliederzahlungen halten, bzw. sogar leicht steigern konnten.
Damit ist der Vorstand sehr zufrieden, wenngleich uns klar ist, dass auf Grund der schwieriger werdenden Finanzsituation der Personen die Zahlen wahrscheinlich auch bei uns in Zukunft rückläufig sein werden.
Die Zahl der Mitglieder ist zum momentanen Stand durch Frau Süring gerade noch zu bewältigen, wenngleich auch mit einer tw. sehr hohen Arbeitsbelastung verbunden.
Die Finanzlage des Vereins lässt eine kontinuierliche Arbeit des Vereins zu, die laufenden Kosten sind gedeckt.
Das in 2007 angeschaffte Mitgliederprogramm hat sich bewährt und funktioniert gut, wenngleich noch einige Punkte verbessert werden könnten.
Die jährlichen Fortbildungsveranstaltungen des Landesverbandes wurden in der Regel von mindestens einem Vorstandsmitglied und / oder der Geschäftsstellenleiterin besucht.
Im September fand die gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Vereine von Hessen und Thüringen in Suhl statt. Teilnehmer waren Frau Süring und Herr Liebe. Zu den Themen gehörten u.a. Serviceleistungen der Vereine in der Zukunft, die Aufstellung und Funktionen der Vereine in der Zukunft.
An den Mietertagen nahm auf Grund der wechselnden Orte und der weiten Entfernungen nicht immer jemand Teil aus Kostengründen.
Die in den letzten Jahren ergangenen Urteile zu neuem Mietrecht umfassen die Bandbreite von mieterfreundlich bis feindlich. Manche waren kaum nachvollziehbar.
Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Energiepass hat aufgrund seiner Ausgestaltung bei weitem nicht das gebracht, was mal angedacht war.
Der Beratungsbedarf hat sich in den vergangenen Jahren nicht verringert. Die Probleme werden zunehmend komplexer, meist kommen mehrere Probleme zusammen. Damit verbunden ist natürlich ein erhöhter Aufwand an Arbeitszeit.
Hauptberatungsgebiet des MSV MGN sind wie in den letzten Jahren auch die Nebenkosten und Mieterhöhungsbegehren. Doch auch viele Probleme mit Schimmel und Kündigungen kamen in der letzten Zeit hinzu.
Durch Frau Süring wurden über 750 Beratungen im Verein selbst durchgeführt.
Dazu kamen noch über 300 telefonische Informationen, Auskünfte und Beratungen.
Auch dieses Jahr erfolgte durch Frau Süring wieder die Teilnahme bei der Einsichtnahme von Unterlagen bei Vermietern.
Die Arbeitsbelastung ist dabei für Frau Süring in den Monaten und Wochentagen sehr unterschiedlich, da speziell bei Nebenkosten aufgrund der Abrechnungsmodalitäten der großen Wohnungsgesellschaften Häufungen auftreten. Teilweise erfolgen bis zu 12 Beratungen am Tag und damit sind dann auch logischerweise für unsere Mitglieder längere Wartezeiten verbunden.
Deswegen hier nochmals der Hinweis und die Bitte zur Nutzung der Möglichkeit einer Terminvereinbarung.
Einige Mitglieder kommen erst auf den letzten Drücker und wollen dann alles sofort erledigt haben und reagieren dann tw. ungehalten, wenn sie etwas warten müssen.
Auch versuchen vereinzelt Nichtmitglieder Beratungen zu erlangen und es erfolgen nach Hinweis auf Mitgliedspflicht wegen Rechtsberatungsgesetz und den Mitgliedsbeitrag tw. unhöfliche Bemerkungen / Kommentare.
Ich danke hiermit Frau Süring und dem Vorstand für die bisher geleistete Arbeit.
Mit Bedauern verabschiede ich mich auch im Namen des restlichen Vorstandes und der Mitglieder von Herrn Köhler und Frau Plambeck, die altersbedingt nicht mehr zur Wahl antreten.
Ich wünsche ihnen und uns alles Gute für die Zukunft.
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